Fluid Management – wichtige Eckpfeiler erfolgreicher Umsetzung

Das Fluid Management umfasst alle Leistungen, die im Zusammenhang mit dem Einsatz von Kühlschmierstoffen und anderen Fluiden, beispielsweise Hydraulik- oder Gleitbahnölen, stehen. Neben dem Fluideinsatz sind dabei die Analyse und Optimierung des Fluidprozesses sowie weitere Serviceleistungen rund um den Einsatz zentral, wie etwa die Beschaffung und Entsorgung der Kühlschmierstoffe.

Fluidmanagement Abfüllanlage

Fluid Management im Detail: Die Teilbereiche

Ein professionelles und ganzheitliches Fluid Management übernimmt in Unternehmen immer wichtiger werdende Aufgaben. Während Fluide und zugehörige Systeme einerseits zuverlässig gepflegt und instandgehalten werden müssen, zeichnet sich ein anspruchsvolles Fluid Management andererseits besonders durch eine stetige Prozessoptimierung aus, bei der bisher verborgene Verbesserungspotenziale aufgedeckt und ausgeschöpft werden. Hierfür ist jedoch umfangreiches Prozess-Know-how und Verständnis aller am Produktionsprozess beteiligten Parameter unabdingbar.

Fertigende Unternehmen sollten dabei stets realistisch einschätzen, welche Aufgaben von ihren Mitarbeitern selbst übernommen werden können und bei welchen es sich lohnt, mit qualifizierten Partnern zusammenzuarbeiten.

Teil 1:
Administration, Service und Instandhaltung

Damit der Fluidprozess störungsfrei läuft, muss das Unternehmen sicherstellen, dass eine Vielzahl an grundlegenden Aufgaben verlässlich ausgeführt wird. Zentral dabei: das reibungslose Be- und Nachfüllen der Produktionsanlagen mit Kühlschmierstoffen, die Pflege und der Wechsel des eingesetzten Fluids, aber auch das Reinigen von Maschinen und Prozessmedien sowie die fachgerechte Entsorgung nicht mehr funktionsfähiger Kühlschmierstoffe. Ebenso müssen Betriebsmittel – neben Kühlschmierstoffen sind das Additive, Reinigungsmedien, aber auch Gleitbahn- oder Hydrauliköle – in ausreichender Menge vorhanden sein. Im Fokus der Betrachtung steht besonders der eingesetzte Kühlschmierstoff, da dieser maßgeblichen Anteil an einem gut funktionierenden Arbeitsprozess hat. Messwerte werden dabei nicht nur aufgrund der gesetzlich festgelegten Dokumentationspflicht erfasst. Auch gerade, um als Unternehmen Tendenzen des im Einsatz befindlichen Fluids zu erkennen und die Leistungsfähigkeit sicherzustellen, sollte der
KSS-Zustand dauerhaft kontrolliert werden.

Für Mitarbeiter, die diese administrativen Aufgaben managen, kann das sehr zeitaufwendig sein und teilweise spezifisches Wissen erfordern. Gleichzeitig muss durchweg verlässlich gearbeitet werden, um eine einwandfreie Funktionsfähigkeit des Fluidprozesses zu gewährleisten. Entlastung kann der Einsatz eines externen Fluid Managers bringen. Er ist eigens dafür da, dass die Maßnahmen jederzeit absolut zuverlässig durchgeführt werden. Die in der Fertigung beschäftigten Mitarbeiter werden dadurch von den Aufgaben, die den Fluidprozess betreffen, entbunden und können sich in vollem Umfang ihren eigentlichen Arbeitsgebieten innerhalb des Produktionsprozesses zuwenden.

Meinhard KiehlDipl. Ing. Meinhard Kiehl
Direktor Marketing und
Produktmanagement

Telefon +49 2161 5869-84
kiehl@rhenusweb.de

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2017-11-03T14:06:19+00:00 Glossar, Wissen|