Mönchengladbacher Schmierstoffexperte investiert in Social Business-Projekt am Standort

Mit der diesjährigen Weihnachtsspende leistet der Schmierstoffexperte Rhenus Lub einen wichtigen Beitrag in Sachen „Hilfe zur Selbsthilfe“ am Standort der Unternehmenszentrale in Mönchengladbach. Dies würdigte Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus bei seinem letzten Besuch in der Vitusstadt und nahm stellvertretend für zwei Schulen den Scheck von Firmeninhaber Dr. Max Reiners entgegen.

Der Wirtschaftswissenschaftler aus Bangladesch ist Verfechter des „Social Business“. Ziel dieser Geschäftsidee ist die Behebung sozialer Missstände, nicht die Gewinnmaximierung. Gewinne, die anfallen, werden in das Unternehmen reinvestiert. Während übliche Spenden einmalig wirken, erzielen Investitionen in Social Business nachhaltige Erfolge – wie das Beispiel der von Rhenus Lub unterstützten Schulen zeigt. Dort erfahren Schülerinnen und Schüler mit der Hilfe von Ernährungswissenschaftlern und Lehrern viel über gesunde Ernährung und lernen, sich selbst mit gesundem Essen zu verpflegen – in Zeiten des Fast Foods ein nicht zu unterschätzender Mehrwert.

„Ein Kerngedanke des Social Business ist es, den Einzelnen dazu zu befähigen, seine Probleme langfristig selbst zu lösen. Und gerade das hat uns bei Rhenus Lub sehr überzeugt“, begründet Dr. Max Reiners seine Entscheidung für das diesjährige Spendenprojekt. „Als mittelständisches Unternehmen tragen wir auch Verantwortung für den Standort und die Menschen, die hier leben. Darum engagieren wir uns bereits seit Jahren für soziale Projekte hier in Mönchengladbach.“

Der 71-jährige Wirtschaftsexperte Muhammad Yunus ist Gründer und ehemaliger Geschäftsführer der Mikrokredite vergebenden Grameen Bank. Für die Förderung wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen von unten wurden er und die von ihm gegründete Bank 2006 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Weitere Informationen unter www.muhammadyunus.org