Rhenus Lub kooperiert mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Als Vorreiter in der Entwicklung wassermischbarer und nichtwassermischbarer Kühlschmierstoffe kooperiert die Rhenus Lub GmbH & Co KG nun auch mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten erstrecken sich über die Luft- und Raumfahrt hinaus auf die Schwerpunkte Energie, Verkehr und Sicherheit. Das DLR arbeitet mit zahlreichen renommierten Unternehmen, die zur Elite der deutschen Wirtschaft zählen, zusammen. „Im DLR ist das Technologiemarketing ein Ansprech- und auch Kooperationspartner für führende innovationsorientierte Unternehmen – wie etwa Rhenus Lub“, bestätigt Dr. Ute Gerhards, zuständig für Strategische Innovationspartnerschaften im DLR-Technologiemarketing in Köln. „Gemeinsam mit Rhenus Lub bilden wir eine wichtige Schnittstelle zwischen Forschung und Industrie sowie zwischen Produktidee, Innovation und Markt.“

Das gemeinsame Ziel: die Erforschung und Entwicklung von Kühlschmierstoffen, die speziell für die Bearbeitung von faserverstärkten Kunststoffen und deren Kombination mit Metall-Schichtverbünden formuliert sind. Deren Zerspanung zählt zu den Königsdisziplinen im Fertigungsprozess. Zuverlässige Wärmeabfuhr, erstklassiges Spülvermögen, lange Standzeiten und die optimale Pflege der eingesetzten Werkzeuge sind nur einige zentrale Anforderungen an die eingesetzten Schmierstoffe. Der Leichtbau aber ist aus Gründen des Treibstoffverbrauchs und der Ressourcenknappheit bei bestimmten Metallen ein bedeutsames Zukunftsfeld der technologischen Weiterentwicklung. Die Herausforderung lautet, die Prozesskosten bei der Bearbeitung von Leichtbauwerkstoffen erheblich zu reduzieren. Dies stellt für die Industrie in großen Teilen Neuland dar, weil sich die Bearbeitung erheblich von der konventionellen Metallbearbeitung unterscheidet. Bislang bedarf es komplexer und teurer Spezialwerkzeuge, mit denen im Vergleich zur reinen Metallzerspanung nur geringe Schnitt- und Vorschubgeschwindigkeiten möglich sind. „Wir erforschen und entwickeln daher innovative Kühlschmierstoffe, mit denen die verarbeitende Industrie diese Nachteile ausgleichen kann. Sie verschlingen noch zu viel Kosten, Zeit und Ressourcen“, sagt Dr. Udo Quotschalla, Leiter der Labore für Forschung & Entwicklung bei Rhenus Lub in Mönchengladbach. „Wir werden unseren Kunden höhere Bearbeitungsgeschwindigkeiten ermöglichen und ihnen zugleich einen Zugang zu innovativen Fertigungsverfahren bieten.“ Durch den Einsatz maßgeschneiderter Kühlschmierstoffe und einen darauf abgestimmten Spanungsprozess können Kunden deutliche Verbesserungspotenziale erzielen und sich bei der Bearbeitung neuartiger Leichtbau- und Kompositwerkstoffe eine bedeutendere Marktposition erschließen.

Für die Wirtschaftsförderung am Niederrhein und das Maschinenbau-Cluster Produktion.NRW ist die Kooperation zwischen dem DLR und Rhenus Lub ein beispielhaftes Projekt. Dr. Ulrich Schückhaus, Chef der Wirtschaftsförderung in Mönchengladbach: „ Wir haben bewusst die Zusammenarbeit mit dem DLR gesucht, um Innovationstreiber wie Rhenus Lub zu unterstützen. Denn innovative Unternehmen sind erfolgreicher am Markt. Und Mönchengladbach beherbergt erfolgreiche Unternehmen im Maschinenbau, in der Textilwirtschaft und vielen anderen Industriesektoren. Als Standort bieten wir Unternehmen nicht nur den Wissensaustausch mit der Hochschule Niederrhein sondern auch ein großes Potential an hoch qualifizierten Ingenieuren und gut ausgebildeten Facharbeitern.“