Kosten vs. Qualität

Um als Unternehmen wettbewerbsfähig zu sein und es auch dauerhaft zu bleiben, müssen nicht nur die Produkte von höchster Qualität sein, sondern auch die Kosten optimal auf den Produktionsprozess abgestimmt werden.

Welche Kosten fallen an?

Wichtigster Kostenfaktor ist die Werkzeugmaschine, die ein erhebliches Investitionsvolumen in Betrieben darstellt, aber auch über Produktionsgeschwindigkeit und -qualität entscheidet. Sie wird nach wie vor zu den sogenannten produktiven Kosten in Bezug auf die Optimierungsanstrengungen gezählt. Gleiches gilt für die eingesetzten Werkstoffe.

Zu den „unproduktiven“ Kosten zählen Prozessstoffe und deren Entsorgung. Ihr Einsparungspotenzial, zum Beispiel durch einen optimierten Kühlschmierstoff-Einsatz, ist jedoch erheblich und im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit ein wichtiges Kriterium. So rechnet man mit einem Anteil der Kühlschmierstoffkosten an den Stückkosten von bis zu 15 Prozent (je Betrachtung).

Darüber hinaus ist eine weitere Unterscheidung in direkte und indirekte Kosten sinnvoll. Beim Einsatz von Kühlschmierstoffen können als direkte Kosten der Verbrauch des Kühlschmierstoffes und die zu entsorgende Menge leicht erfasst werden.

Anders verhält es sich mit den indirekten Kosten, die weniger einfach zu bestimmen sind und etwa anfallen, wenn z. B. ein Maschinenbetreiber infolge von Hautproblemen für einen gewissen Zeitraum ausfällt.

Tabelle Kostenveäenderung

Die Prozesskosten zu optimieren, muss das Ziel sein

Drei überaus wichtige Faktoren, die im Produktionsprozess verzahnt sind, sind die Werkzeugmaschine, die Werkzeuge und der Kühlschmierstoff. Sie müssen zusammenpassen. Tun sie das nicht, sind Störungen und unnötige Folgekosten vorprogrammiert.

Wenn alle Kostenfaktoren erfasst werden, die durch den Kühlschmierstoff im Bearbeitungsprozess beeinflussbar sind, spricht man von Prozesskosten. Diese zu optimieren, muss das Ziel eines jeden Unternehmens sein.