Spezialfette ebnen den Weg in die Zukunft der Mobilität

Bis 2020 stattet die Bahn 60.000 Güterwagen mit hochmodernen „Flüsterbremsen“ aus. Für die Umrüstung investiert das Unternehmen rund 230 Millionen Euro. Schon diese Zahlen zeigen: Die Reduzierung unerwünschter Geräusche ist eine der großen Herausforderungen, denen sich Bahnbetreiber stellen müssen. Dabei helfen spezielle Hochleistungsschmierfette von Rhenus Lub.

Lautes Quietschen und Rattern ist ein Zeichen für unerwünschte Reibung – eine Geräuschemission, die nicht nur die Umwelt belastet, sondern kann auch zu verstärkten Abnutzungen an Schiene, Rad oder Radlager führt. Branchenkenner wissen: Geräuschreduzierter Schienenverkehr, lange Laufzeiten, hohe Wirtschaftlichkeit und effektiver Umweltschutz können nicht allein mit einem technischen Rundumschlag erzielt werden. Vielmehr sind es viele kleine Schritte, die zu einem deutlich messbaren Erfolg führen. Wie dies gelingt, zeigen die Schmierstoffspezialisten von Rhenus Lub anhand konkreter Problemlösungen auf.

Schmierung und Haftung – das Duo für reibungslose Spurkränze

Um einen übermäßigen Verschleiß der Räder in Kurven zu vermeiden, ist die gute Schmierung der Spurkränze an den Rädern besonders wichtig. Doch Achtung! Die Laufflächen der Räder müssen dabei frei von Fettverschmutzungen bleiben. Wie aber können Bahnbetreiber unerwünschte Reibungen an den Spurkränzen verhindern und zugleich die optimale Kraftübertragung und Bremswirkung der Züge und Waggons gewährleisten? Diese Frage beschäftigt Unternehmen im Personentransport und im Güterverkehr gleichermaßen. Und Rhenus Lub liefert die Antwort: mit speziellen Schmierstoffen wie rhenus BDG 02, die Haftung und Schmierwirkung kombinieren und optimal auf die speziellen Anforderungen der Bahnindustrie zugeschnitten sind. Als innovatives Spurkranzschmiermittel steht rhenus BDG 02 kurz vor der offiziellen Freigabe durch Prüfinstitute der Bahnindustrie. Das lösemittelfreie Schmierfett überzeugt Kunden vor allem mit seiner hohen Haftfähigkeit. Es verbleibt auch bei hohen Geschwindigkeiten und starken Belastungen zuverlässig an den Einsatzstellen – ein Wegschleudern vom Radkranz wird verhindert, der Spurkranz optimal geschmiert, die Radlaufflächen bleiben jedoch sauber. Anwender im Schienenverkehr profitieren auch von den ausgezeichneten Fördereigenschaften in Zentralschmieranlagen. Dank der hohen Druckstabilität gewährleistet rhenus BDG 02 auch nach längeren Standzeiten einen zuverlässigen Auftrag auf den Spurkränzen

Umweltverträglich dank speziellem Grundöl

Die Schmierstoffspezialisten wissen: Hohe Leistung alleine genügt Kunden aus der modernen Bahnindustrie schon lange nicht mehr. „Bereits bei der Entwicklung neuer Schmierstoffe achten wir daher auf eine besonders gute Umwelt- und Humanverträglichkeit aller Komponenten“, erklärt Dr. Piotr Tkaczuk, Produktmanager Fette bei Rhenus Lub. „Moderne Züge, Waggons und Lokomotiven legen heute problemlos tausende Kilometer zurück. Dabei kann niemals völlig ausgeschlossen werden, dass Partikel eines Fetts irgendwann in das Erdreich oder ins Grundwasser gelangen. Schmierstoffe, die von uns speziell für den Einsatz unter freiem Himmel entwickelt wurden, bauen sich in einem solchen Fall innerhalb kürzester Zeit rückstandsfrei ab.“ So wurde auch rhenus BDG 02 gezielt auf der Basis eines besonders umweltverträglichen Grundöls formuliert. Das freut Bahnbetreiber – und die Umwelt.

Lange Laufdauer und maximale Sicherheit

Laufleistungen von Millionen Kilometern sind für moderne Radsatzlager keine Seltenheit mehr. Dabei gehören diese Komponenten zugleich zu den für die Sicherheit bedeutendsten Teilen eines Schienenfahrzeugs. Den Spagat zwischen langer Laufdauer und maximaler Sicherheit absolvieren heutige Hochleistungslager mit Bravour – nicht zuletzt dank einzigartiger Spezialfette wie rhenus LWW 2 GE.

Als erstes Fett seiner Klasse ist der universelle Lithium-EP-Schmierstoff mit der innovativen PSLF+-Additivtechnologie ausgestattet. PSLF+ steht für „Plane Surface – extreme Low Friction“. Für Kunden von Rhenus Lub bedeutet das eine glatte Oberfläche bei sehr geringer Reibung – und unter dem Strich eine längere Lebensdauer schwer belasteter Wälz- und Gleitlager.

„Dank seiner innovativen Additivausstattung verringert rhenus LWW 2 GE den Abrieb in schwer belasteten Lagern deutlich und glättet sogar Metalloberflächen“, beschreibt Produktmanager Dr. Piotr Tkaczuk die neue Technologie. „Ob in Radsätzen, Elektromotoren oder auch in Breitstreckwalzen der Papier- und Textilindustrie – wo Lager hohen Belastungen ausgesetzt sind, können unsere Kunden mit der neuen PSLF+-Technologie überzeugen.“ Wie Praxistests zeigen, senkt rhenus LWW 2 GE gerade bei längeren Laufzeiten unter hohen Belastungen die Temperatur an den Einsatzstellen deutlich. Eine weitere Stärke zeigt sich beim Einsatz unter freiem Himmel, wo das neuartige Fett in einem außergewöhnlich großen Temperaturbereich von -40 bis +140 Grad Celsius eingesetzt werden kann und eine gute Wasserbeständigkeit aufweist. Dies sichert selbst unter widrigsten klimatischen Bedingungen eine optimale Schmierung der Radsatzlager. Das synthetische Hochleistungsspezialfett ist zugleich äußerst oxidationsstabil, alterungsbeständig und schützt die Einsatzstellen zuverlässig vor Verschleiß und Korrosion.

Druck und Hitze lassen Hochleistungsfett kalt

Ein weiteres Beispiel aus der Praxis: Gerade im Schienenverkehr sind Komponenten gleichzeitig hohen thermischen und mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt. Speziell für diese hohen Anforderungen hat Rhenus Lub das Hochtemperatur-EP-Fett rhenus LKI 2 entwickelt. Der teilsynthetische Schmierstoff ist sehr alterungs- und wasserbeständig. Sein Nutzen für Bahnbetreiber: Mit einem Gebrauchstemperaturbereich von -40 bis +150 Grad Celsius hält er auch großen thermischen Belastungen zuverlässig Stand und verfügt selbst nach längeren Standzeiten über ein hohes Druckaufnahmevermögen. rhenus LKI 2 überzeugt Betreiber schienengebundener Verkehre beispielsweise mit dem zuverlässigen Lauf von Kardanwellen und Kreuzgelenken in Lokomotiven.

rhenus LKO 2 – die Reibwertrevolution

Maßstäbe im Schienenverkehr setzt Rhenus Lub auch mit dem neuen lithiumkomplexverseiften Spezialfett rhenus LKO 2. Dank seiner neuartigen Additivierung verfügt der Schmierstoff über einen extrem niedrigen Reibwertkoeffizienten von 0,04. Bereits bei Raumtemperatur reduziert er die Reibung in stark belasteten Lagern äußerst wirkungsvoll und ist extrem leistungsstark bis in hohe Temperaturbereiche. Kunden von Rhenus Lub erzielen daher in der Praxis auch bei speziellen Anwendungen – wie beispielsweise der Schmierung von Bügel- und Einholmstromabnehmern oder Pantografen, also Scherenstromabnehmern – mit rhenus LKO 2 sehr gute Laufleistungen. Mit seinen technischen Eigenschaften gewährleistet rhenus LKO 2 im Praxiseinsatz eine lange Lebensdauer des gesamten Bauteils. Als EP-Fett der neuesten Generation auf der Basis synthetischer Öle ist das Hochleistungsfett mechanisch ausgesprochen stabil und nimmt auch hohe Drücke problemlos auf. Zugleich verfügt es über einen weiten Temperaturbereich von -40 bis +150 Grad Celsius. rhenus LKO 2 zeichnet sich außerdem durch eine deutlich längere Lebensdauer, eine gute Beständigkeit gegen Wasser und einen ausgezeichneten Korrosionsschutz aus. Kunden aus der Bahnindustrie können damit die Oberflächen der unterschiedlichsten Einsatzstellen wirkungsvoll gegen Verschleiß schützen und letztlich zur Zuverlässigkeit im Schienenverkehr beitragen.

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Schmierfette für die Bahntechnik
Schmierfette von Rhenus Lub

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